Baustellenzmittag

Im letzten Winter hat sich die AG Baustellenküche gegründet mit dem Ziel regelmässig für die Leute auf der Baustelle zu kochen. Nach Corona-bedingten Verzögerungen hat heute die zweite Ausgabe des Baustellenzmittag stattgefunden. Zukünftige Bewohner*innen kochen für die Leute, die unser Haus bauen. Zwei Gruppen von Menschen die wichtig sind für unser Wohnprojekt und sich normalerweise nie begegnen essen zusammen. Der Plan der AG ist bis auf weiteres ungefähr einmal pro Monat ein Menu auf der Baustelle zu servieren. Allenfalls werden später auch die Bewohner*innen zum Mitessen eingeladen.
Ein herzliches Dankeschön an all die engagierten Mitglieder! – Wer bei weiteren Kochaktionen mithelfen will, kann sich auf baustellenkueche@lists.warmbaechli.ch melden.

Gegessen wird im Erdgeschoss, ungefähr da wo dann mal die Wohnung 010 sein wird.
Heute gibt’s Lasagne
Im Schatten und mit einem leichten Brise ist von der Mittagshitze nichts zu merken.
Eine Köchin, der Geschäftsleiter und der Co-Präsident…
Abstand halten ist nicht schwierig im riesigen „Speisesaal“.

Die Treppenhäuser wachsen

Die Besichtigungen der Bauko nach den Kommissionssitzungen wurden Corona-bedingt ausgesetzt. Letzten Donnerstag waren wir das erste mal seit langem wieder auf der Baustelle. Entsprechend gabs viel neues zu sehen im vergleich zum letzten Besuch. Hauptarbeit ist im Moment der Aufbau der beiden Treppenhäuser und der Ergänzung der Betonstruktur im Bereich des abgebrochenen Silos. Alle Bilder sind von Til Rösler.

Kern 1

Im Bereich des Silos wird im Moment das zweite Split-Level Geschoss betoniert. Die Betonarbeiten mit den verschiedenen Geschossebenen, Anschlüssen an den Bestand und die Treppenhäuser sind komplex und aufwändig.
Bereich der Küche der Wohnung 001 (Hier im Abschnitt „Wunschwohnung wählen“ gut erkennbar).
Blick aus der Küche 001 in die andere Richtung. Eine betonierte Wand vom Treppenhaus bis zur Fassade ist notwendig für die Erdbebensteifigkeit des Gebäudes.

Kern 2

Das zweite Treppenhaus liegt im Innern des Bestandesgebäudes. Hier sind die Betonarbeiten schon im 2. Obergeschoss angelangt und der Treppenhauskern wird bald über das bestehende Gebäude hinausragen. Auch im Bereich der hölzernen Aufstockung sind die Treppenhauskerne nämlich aus Beton.

Über dem Loch des Treppenhaus wurde ein provisorisches Dach errichtet welches mit dem Kran entfernt werden kann um Material ins Gebäude zu bringen.
Die Treppen an sich wurden im Werk hergestellt und werden während dem Bauprozess laufend im richtigen Moment eingesetzt.

Aussenlift und Einfahrt Veloeinstellhalle

Dieser Lift verbindet ausserhalb unseres Hauses das Niveau Güterstrasse mit dem Niveau des Arealhofs. Rechts davon wird auf dem Nachbarsgrundstück eine Treppenanlage entstehen, links vom Lift ist die Zufahrt zu unserer Velogarage.
Die Rampe vom Hof hoch in die Velogarage wir nächstens betoniert. Die Veloeinstellhalle wird sowohl vom Hof wie auch von der Güterstrasse über Rampen erreichbar sein.

Bauen zu Zeiten von Corona

Wir haben Glück – unsere Baustelle kann trotz Corona mehr oder weniger normal weiter funktionieren! Wären wir schon beim Innenausbau, hätten wir massiv mehr Verzögerungen durch die nötigen Massnahmen. Im Moment ist aber nur der Baumeister vor Ort und mit groben Betonarbeiten beschäftigt. Die Unternehmen haben die nötigen Massnahmen ergriffen um die Vorschriften einhalten zu können und zusätzliche Sanitärräume installiert. Nach aktuellen Kenntnisstand haben wir nur mit minimalen Mehrkosten und Verzögerungen wegen der Corona-Krise zu rechnen.

Ins Wasser gefallen sind jedoch sowohl die Führungen für die Genossenschaftsmitglieder, wie auch die Begehungen der Baukommission. Auch Besuche auf der Baustelle mit der Kamera sind im Moment nicht möglich. Was bleibt ist der Blick auf die Webcam auf der Startseite des Baublogs. Da sieht man die erste Wand des Treppenhauses im Bereich des früheren Silos auftauchen. Die beiden Treppenhäuser werden in den nächsten Wochen weiter wachsen. Währendessen wachsen in Ramsei bei Kühni Holzbau schon die ersten Wände der Aufstockung.

Sobald es wieder möglich ist, werden wir mit der Kamera auf die Baustelle gehen und den aktuellen Stand der Arbeiten zeigen.

Bis dahin Wünsche ich Euch gute Gesundheit und eine stressfreie Krise.
Liebe Grüsse,
Tobi

PS: Falls Ihr Wünsche habt über was Ihr gerne im Baublog lesen würdet könnt Ihr diese gerne in den Komentaren oder per Mail kund tun.

New York? New York!

In den nächsten Wochen werden die Treppenhauskerne 1 und 2 Stockwerk für Stockwerk wieder aufbetoniert. Letzte Gelegenheit, um auf der Baustelle nochmals die grossen Löcher zu fotografieren. Durch die vertikale Linienführung der vielen Baumstämme sind Perspektiven möglich, die an Hochhäuser aus entfernten Grossstädten erinnern.

Beim ersten Treppenhauskern im Bereich des alten Silos wird aktuell das Fundament verstärkt.

Beim zweiten Treppenhauskern sind die Arbeiten etwas weiter fortgeschritten. Hier ist die Decke über dem Kellergeschoss bereits fertig und nun werden die Wände des unteren Hofgeschoss vorbereitet.

Da kommen einige Kilos zusammen – dicker Bewehrungsstahl für die statische Ertüchtigung.

Was sonst noch passiert

Im 3. Untergeschoss (Kellergeschoss) sind bereits die Rampen erstellt, welche die durch die Aussteifung bedingten Niveauunterschiede überwinden.

Ebenfalls wird aktuell der Aussenlift betoniert. Erst danach kann die restliche Decke abgebrochen werden.

In den nächsten Wochen wird das Gebäude vollständig eingerüstet. Danach können die provisorischen Absturzsicherungen entfernt werden, um die Zugänge verbessern zu können. Dies ist mit einigen Herausforderungen verbunden, weil das Gerüst mit genügend Abstand erstellt werden muss, damit es dazwischen noch freien Platz hat für die neue Fassade. Ebenfalls braucht es eine Lösung, wie die vielen verschiedenen Balkone trotz Gerüst gebaut werden können. Vielleicht werden diese darum erst später gebaut – der Gerüstbauer tüftelt an einer Lösung.

Erste Betonarbeiten

Letzte Woche hatten wir das erste mal eine Begehung der Baustelle mit der Baukommission. Dies werden wir jetzt nach jeder Baukommissionssitzung – also monatlich – machen und ich werde danach jeweils einen kleinen Bericht für den Baublog verfassen.

Der zweite Kran ist da

Die Veränderungen auf der Baustelle sind nicht mehr so spektakulär in den letzten Wochen. Die grossen Rückbauten sind gemacht, die Betonarbeiten finden erst versteckt in den Untergeschossen statt. Im Vordergrund sieht man den zweiten Kran der Ende Dezember aufgestellt wurde. Da er auf der relativ weichen Aufschüttung steht, mussten für sein Fundament Bohrpfähle gesetzt werden. – Schon dafür braucht es Berechnungen des Bauingenieurs.

Die ersten Decken werden betoniert

Im Innenhof wurde die Aussenwand des zweiten UGs auf das Niveau des zukünftigen Aussenraums zurückgeschnitten und das Betonieren der Decken ist im Gang. Die Dimensionen der Gewerberäume und der riesigen Lichthöfe im 2. UG lassen sich schon gut erahnen (es gibt noch Gewerberaum zu vermieten!).

Das erste Treppenhaus ist unterwegs

Hier Blicken wir aus dem 3. UG in den Bereich des ehemaligen und zukünftigen Treppen und Liftschachts. Die Aussparung im Fundament für den Lift ist erstellt und der Aufbau des neuen Kerns ist im Gang.

Das zweite folgt bald

Blick aus dem 3. UG in den Bereich in dem die Silos standen. Am hinteren Ende sind noch zwei halbe Trichter zu erkennen durch welche die Kakaobohnen aus den Silos entnommen wurden. Die Trichter werden jetzt auch noch entfernt und dann wird auch hier der Aufbau der Betonstruktur beginnen.

Statische Ertüchtigung

Für die statische Ertüchtigung und um die Erdbebensicherheit zu gewährleisten wurden schon verschiedene bauliche Massnahmen umgesetzt. Dies sind z.B. ein partielles Aufbetonieren (dicker machen) der Fundamentplatte oder die neuen Treppenhauskerne, bei denen unser Gebäude mit neuen Wänden zusätzlich ausgesteift wird.

Aber am auffälligsten sind die neuen Betonsockel um einzelne Stützen im 3. Untergeschoss. Dies weil sie auch später sichtbar bleiben. Um und auf diesen Sockel werden sich dann vor allem Lagerflächen anordnen. Eine solide Basis für die noch zu bauenden Regale und andere kreative Lagerlösungen?

Abbruch altes Treppenhaus

Schon bald sind die Abbrucharbeiten beendet. Aktuell wird das alte Treppenhaus abgebrochen. Das sieht spektakulär aus, weil nun auch im Innern des Gebäudes ein grosses Loch entsteht. Und dann wird anfangs Januar noch der untere Teil des Silos abgebrochen.

Parallel dazu ist der Baumeister in den unteren Geschossen fleissig am betonieren. Es werden die ersten Räume und die Velorampe erkennbar.

Hier wird Anfang nächstes Jahr der neue Treppenhauskern betoniert.
Vorher muss der Bagger aber noch weiter am Beton knabbern…
…so wird diese Treppe nächste Woche verschwunden sein.

Abbruch Silo

Vom Silo ist der obere Teil komplett abgebrochen.

Neues entsteht im 2. Untergeschoss

Die Armierung für die Velorampe wird vorbereitet.
Hier entsteht ein Quartierraum. Die Wände links und rechts sind bereits neu betoniert.
Video

Unterwegs mit dem Bauleiter

Am 21. November trafen Tobias Willimann und ich (Hynek Bures) den Bauleiter Marco Kämpfer. Zusammen unternahmen wir einen Rundgang über die Baustelle.

Es ist unser erster Versuch mit der Kamera die Baustelle zu besuchen. Da können wir noch etliches besser machen. Wenn euch aber die Grundidee gefällt, dann wiederholen wir gerne die Aktion bald wieder.

Was haltet ihr davon?

Video

Abbruch Silo

Im November 2019 wird das alte Kakaobohnensilo der Chocolat Tobler komplett abgerissen. An seiner Stelle werden später die neuen Split-Level-Wohnungen entstehen. Da wir neue Geschosse betonieren müssen, nutzen wir die Gelegenheit und werden diese gegenüber dem Bestand mit normalen Raumhöhen bauen.

So werden ab Herbst 2021 die Bewohner*innen der grossen Kind & Kegel-Wohnung im Erdgeschoss (mit einer Raumhöhe im Bestand von 4.60m!) über eine Treppe einen halben Stock höher ins obere, als auch einen halben Stock tiefer ins untere Split-Level steigen können.

Im 1. und 2. Obergeschoss mit Raumhöhen im Bestand von noch je 3.60m werden etwas kleinere Split-Level Wohnungen gebaut. Hier werden die Bewohner*innen jeweils einen halben Stock höher oder tiefer steigen können.

Die Split-Level Wohnungen werden wir bestimmt in einem späteren Blogbeitrag genauer vorstellen. An dieser Stelle werden erst mal Impressionen den Abbruch gezeigt.

Schiebe den Slider nach links und rechts, um den Unterschied zu sehen.

Abbruch Fassade

Am Samstag, 9. November wurden die letzten Fassadenelemente vom 1. und 2. Obergeschoss abgebrochen. Ein grosser Greifbagger hat die Fenster gepackt und in den Arealhof geschmissen – das ging Ruck-Zuck. Nun ist die ganze Fassade zum Arealhof bereits verschwunden.

Einmal greifen und weg damit. Der Abbruch der Fassade vom 1. und 2. Obergeschoss dauerte bloss einen Vormittag lang.

Beim Silo wurden zudem alle Eternitplatten demoniert. Dazu wurde eigens ein Gerüst aufgebaut, welches schon wieder abmontiert wird, damit gegen Ende November ein noch grösserer Bagger das Silo abbrechen kann. 😃

Video

Ein kurzes Zeitraffervideo zeigt dir den Fortschritt aus den letzten Wochen. Ich werde es später mit dem Silo-Abbruch ergänzen.

Provisorische Stützen und neue Einblicke

Baumstämme um das Silo im 2. Obergeschoss.

Ein provisorischer Wald

Im Moment werden rund 140 Baumstämme rund um das Treppenhaus und das Silo über alle Stockwerke verteilt eingebaut, um das Gebäude während des Abbruchs zu stabilisieren. Ein solcher Baumstamm kann bis zu 20 Tonnen Gewicht aufnehmen. Das ist mehr als dem bestehenden Unterlagsboden zugetraut wird: dieser wurde im Bereich der Stützen entfernt, die Bäume wurden direkt auf der Betonplatte mit Keilen fixiert und das Loch mit Zement ausgegossen. So bleiben die Stämme auch bei den erwarteten Erschütterungen da wo sie hingehören.

Stadtbachkanal ist abgebrochen

Der Bagger mit der Beisszange zerkleinert Reste des Stadtbachkanals. Von oben hängt ein „Balkon“ ins Bild, welcher im 1. OG als Plattform für Schuttmulden diente.

Der hofseitige Vorbau der Güterstrasse 8, in welchem auch der ehemalige Kanal des Stadtbachs verläuft, wurde abgebrochen. Im Moment wird an einem Durchbruch weiter ins 3. UG gearbeitet, damit Material für erste statische Wände mit dem Kran eingebracht werden kann. Jetzt lässt sich schon die Dimension der Arkade im oberen Hofgeschoss und die Situation mit den Lichthöfen im unteren Hofgeschoss erahnen.

Blick aus dem 2. UG (Unteres Hofgeschoss) Richtung Hof. Die Lichthöfe werden fast zwei Stützenabstände lang und etwa doppelt so tief wie der Abstand von der Stütze zur äusseren Mauer.

Der Rückbau beginnt

Der Kies und die Isolation auf dem Flachdach sind abgetragen, im Hintergrund das eingerüstete Silo.

Es ist einige Zeit vergangen seit dem letzten Beitrag auf dem Baublog. Jetzt geht es aber wirklich los auf der Baustelle und wir werden regelmässiger berichten. Ich war heute auf der Baustelle, habe mit dem Bauleiter geredet, ein paar Fotos gemacht und nasse Füsse bekommen.

Das Titelbild auf dem Blog ist übrigens seit kurzem ein Livebild von der Baustelle! Die ISGH hat auf dem Gebäude der SBB an der Bahnstrasse eine Kamera installieren lassen. Hier gibt es zudem einen Zugang zu den Bildern mit Archiv.

Die Schadstoffsanierung geht weiter

Der kleine Riss im Vordergrund ist eine fachgerecht entfernte Fuge, die Asbest enthielt. – Davon sind in den Untergeschossen 2 km aufgetaucht.

Trotz intensiven Schadstoffuntersuchungen vor Baubeginn sind während den Rückbauarbeiten (natürlich) noch zusätzliche Materialien aufgetaucht, die im Labor untersucht werden mussten. Glücklicherweise hielten sich aber die negativen Überraschungen bis jetzt im Rahmen. In den Untergeschossen wurden Fugen im Beton gefunden, die Asbest enthalten. Deren Entfernung lässt sich jedoch nach diversen Versuchen und Abklärungen mit der Suva nun relativ einfach umsetzten. Es war sehr wichtig, eine einfache Lösung zu finden, es gab nämlich 2 km dieser Fugen in den Untergeschossen…

Die Eternitplatten, die das Silo einkleiden, müssen sorgfältig demontiert werden, da sie asbesthaltig sind.

Dass die Eternitplatten, welche das Silo verkleiden, asbesthaltig sind, war von Beginn an klar. Die Platten werden im Moment sorgfältig demontiert, auf Paletten gestapelt und fachgerecht entsorgt. Dafür musste das Silo extra eingerüstet werden. Das Gerüst wird danach wieder abgebaut, um den grossen Abbruchmaschinen Platz zu machen.

Abbrucharbeiten

Im 1. Obergeschoss sind die meisten Innenwände schon entfernt.

Während von aussen noch nicht viel zu sehen ist, wurde das Gebäude im Innern schon ziemlich leergeräumt. Fast alle Trennwände und Einbauten sind schon weg. Für das Wegbringen des Materials konnte sich der bestehende Warenlift ein letztes Mal nützlich machen. Der Warenlift und die grosse Lieferrampe vor dem Haus erleichtern die Logistik natürlich ungemein.

Im Erdgeschoss werden die Wände in Richtung des zukünftigen Innenhofs entfernt.

Im Moment beginnt der Rückbau der Fassade im Erdgeschoss, in den nächsten Tagen folgt der hofseitige Anbau mit dem ehemaligen Stadtbachkanal. Bis jetzt wurden nur Bauteile entfernt, die statisch keine Rolle spielen. Bevor das Silo und die Treppenhauskerne entfernt werden können, muss das Gebäude ausgesteift werden. In den Untergeschossen werden ab nächster Woche erste definitive Wände betoniert und die Obergeschosse werden mit Baumstämmen abgestützt. Mitte November wird einer der grössten Bagger der Schweiz angeliefert, um das Silo abzubrechen. Wir werden hier sicher davon berichten.

Kran #1 ist aufgestellt

Letzten Donnerstag wurde der erste Kran an der Güterstrasse aufgestellt. Die Montage dauerte einen ganzen Tag lang, bis in den Abend hinein. Bereits zuvor wurde für den Kran ein eigenes Fundament betoniert. Nun ist von weitem erkennbar, dass es mit der Baustelle los geht!

Obwohl der Kran gross wirkt, reicht er nicht aus. Ein zweiter Kran wird etwas später auf der Hofseite im Bereich vor dem Silo aufgestellt.

Update Vorher/Nachher-Serie: Hier muss ich mit neuen Beiträgen zuwarten, bis wir über ein aktualisiertes 3D-Modell verfügen, indem auch die Farben und Materialisierungen der Oberflächen besser mit dem Bauprojekt übereinstimmen. Sobald wir dieses bekommen, werde ich die nächsten Beiträge veröffentlichen können.

Vorbereitungen und Schadstoffsanierung

Vor dem Silo erhöht die Abbruchfirma das Terrain, damit ihre Maschinen das obere Ende des Silos erreichen können.

Aktuelles von der Baustelle

Vor gut drei Wochen haben die Arbeiten an der Güterstrasse 8 begonnen, noch sieht man keine grossen Veränderungen. Bevor es dann richtig losgeht mit dem Abbruch müssen verschiedene Vorbereitungsarbeiten gemacht werden:

Wasser und Strom für die Baustelle

Die Stromversorgung der Baustelle ist keine Kleinigkeit…

Als Vorbereitung der Abbrucharbeiten mussten Wasser und Strom im Gebäude ausgeschaltet und sämtliche Wasser- und Heizungsleitungen entleert werden. Für die Strom- und Wasserversorgung der Baustelle wurden Provisorien errichtet. Eine provisorische Stromversorgung in einem so grossen Gebäude ist natürlich ziemlich aufwändig. Im Treppenhaus und den Kellergeschossen musste zusätzlich auch noch eine provisorische Beleuchtung installiert werden und der grosse Warenlift wurde ebenfalls wieder in Betrieb genommen.

Schadstoffsanierung

Eine Schleuse mit vier Kammern und Dusche trennt den Bereich im EG in welchem asbesthaltige Böden entfernt werden müssen von der Aussenwelt.
Orange Tags: Bauarbeiter warnen vor Asbest
Alle anderen Farben: Sprayer markieren ihr Revier

In den Sechzigerjahren, als die Güterstrasse 8 gebaut wurde, wurde die Wunderfaser Asbest in allen möglichen Baustoffen verwendet. Mittlerweile ist bekannt das Asbestfasern für schwere Krankheiten verantwortlich sind. Solange die asbesthaltigen Bauteile nicht verändert wurden ging keine Gefahr von ihnen aus, für den Abbruch müssen sie nun aber unter grossen Sicherheitsmassnahmen entfernt werden. Asbest findet sich in unserem Haus in kleinen Bereichen in Bodenbelägen, Isolationen, Sicherungskästen, Abdichtungsfugen und im Fliessenkleber. Neben Asbest gibt es auch einige Bauteile welche mit Schwermetall und anderen Schadstoffen belastet sind. Wenn die Sanierung abgeschlossen ist haben wir ein „sauberes“ Gebäude für einen sicheren Umbau und eine Grundlage für ein gesundes Wohnklima in Zukunft.